

AGM
WIENER NEUSTADT
Mit einer Länge von rund 290 Metern prägt das Gebäude einen der wichtigsten Stadteingänge von Wiener Neustadt. Nach Jahren des Leerstands wurde das ehemalige Möbelhaus zu einem modernen Großhandelsmarkt transformiert und erhielt eine neue architektonische Identität. Ziel des Entwurfs war es, die vorhandene Bausubstanz gezielt weiterzuentwickeln und den Standort funktional wie gestalterisch nachhaltig aufzuwerten.
Anstatt den Bestand vollständig zu ersetzen, wurden wesentliche Gebäudeteile rückgebaut und an die Anforderungen eines zeitgemäßen Handels- und Gewerbestandorts angepasst. Die Revitalisierung verbindet wirtschaftliche Effizienz mit architektonischer Qualität und zeigt, wie Bestandsgebäude durch intelligente Umnutzung langfristig weiterentwickelt werden können.


STADTBILD
EIN NEUES ZEICHEN AM STADTEINGANG
STANDORT
WIENER NEUSTADT, NIEDERÖSTERREICH


STRUKTUR
KONSTRUKTION SCHAFFT KLARHEIT
Die Architektur folgt einer klaren modularen Struktur, die flexible Nutzungen ermöglicht und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes unterstützt. Das markante Bügelsystem wird dabei zum prägenden Gestaltungselement. Es definiert den Haupteingang, setzt sich als Überdachung der Stellplätze fort und schafft einen hohen Wiedererkennungswert im Stadtraum. Konstruktion, Orientierung und Gestaltung greifen ineinander und verleihen dem Gebäude einen unverwechselbaren Charakter. Gleichzeitig bleibt das Tragwerk auch im Innenraum ablesbar und macht die konstruktive Idee zum Teil der räumlichen Identität.

MASSNAHME
Revitalisierung und Umbau eines Bestandsgebäudes
FERTIGSTELLUNG
2011

AUFTRAGGEBER
C&C ABHOLGROSSMÄRKTE GESELLSCHAFT MBH

UMNUTZUNG
AUS LEERSTAND WIRD ZUKUNFT
Die reduzierte Architektursprache konzentriert sich bewusst auf das Wesentliche. Klare Proportionen, robuste Materialien und eine konsequente Konstruktion schaffen einen funktionalen Großhandelsmarkt mit einer starken Präsenz im Stadtraum. Die Architektur erfüllt nicht nur die Anforderungen eines modernen Handelsbaus, sondern stärkt zugleich die Wahrnehmung des gesamten Standorts.
Das AGM Wiener Neustadt zeigt, wie Revitalisierung und Gewerbebau weit über die reine Umnutzung eines Gebäudes hinausgehen können. Wenn Bestandsentwicklung, Konstruktion und Städtebau gemeinsam gedacht werden, entstehen Handelsstandorte mit neuer Identität, hoher Wirtschaftlichkeit und nachhaltigem Mehrwert für Betreiber, Nutzer und Stadt.


FOTOGRAFIE
KURT PINTER


AGM
GROSSHANDELSMARKT


STADTBILD
EIN NEUES ZEICHEN
AM STADTEINGANG



KLARHEIT
REDUZIERT -
ROBUST -
PRÄGNANT
Mit einer Länge von rund 290 Metern prägt das Gebäude einen der wichtigsten Stadteingänge von Wiener Neustadt. Nach Jahren des Leerstands wurde das ehemalige Möbelhaus zu einem modernen Großhandelsmarkt transformiert und erhielt eine neue architektonische Identität. Ziel des Entwurfs war es, die vorhandene Bausubstanz gezielt weiterzuentwickeln und den Standort funktional wie gestalterisch nachhaltig aufzuwerten.
Anstatt den Bestand vollständig zu ersetzen, wurden wesentliche Gebäudeteile rückgebaut und an die Anforderungen eines zeitgemäßen Handels- und Gewerbestandorts angepasst. Die Revitalisierung verbindet wirtschaftliche Effizienz mit architektonischer Qualität und zeigt, wie Bestandsgebäude durch intelligente Umnutzung langfristig weiterentwickelt werden können.
Die Architektur folgt einer klaren modularen Struktur, die flexible Nutzungen ermöglicht und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes unterstützt. Das markante Bügelsystem wird dabei zum prägenden Gestaltungselement. Es definiert den Haupteingang, setzt sich als Überdachung der Stellplätze fort und schafft einen hohen Wiedererkennungswert im Stadtraum. Konstruktion, Orientierung und Gestaltung greifen ineinander und verleihen dem Gebäude einen unverwechselbaren Charakter. Gleichzeitig bleibt das Tragwerk auch im Innenraum ablesbar und macht die konstruktive Idee zum Teil der räumlichen Identität.
Die reduzierte Architektursprache konzentriert sich bewusst auf das Wesentliche. Klare Proportionen, robuste Materialien und eine konsequente Konstruktion schaffen einen funktionalen Großhandelsmarkt mit einer starken Präsenz im Stadtraum. Die Architektur erfüllt nicht nur die Anforderungen eines modernen Handelsbaus, sondern stärkt zugleich die Wahrnehmung des gesamten Standorts.
Das AGM Wiener Neustadt zeigt, wie Revitalisierung und Gewerbebau weit über die reine Umnutzung eines Gebäudes hinausgehen können. Wenn Bestandsentwicklung, Konstruktion und Städtebau gemeinsam gedacht werden, entstehen Handelsstandorte mit neuer Identität, hoher Wirtschaftlichkeit und nachhaltigem Mehrwert für Betreiber, Nutzer und Stadt.