HAUS
MIT KIRSCHBAUM

HAUS
MIT KIRSCHBAUM
STANDORT
WEIBNITZ, NIEDERÖSTERREICH

KIRSCHBAUM
EIN HAUS, VERWURZELT IM ORT
Das Kirschhaus basiert auf der Urform eines langgestreckten Baukörpers mit Satteldach. Auf einem Hanggrundstück in Weibnitz, Niederösterreich, reagiert das Einfamilienhaus auf Topografie, Kirschbaum und den Ausblick auf die Rax-Schneeberg-Gruppe. Die reduzierte Bauform stärkt den Bezug zwischen Architektur und Landschaft.
Ein massiver Betonsockel folgt dem Geländeverlauf und trägt einen klaren Holzbau. Präzise gesetzte Öffnungen schaffen gezielte Blickbeziehungen und machen Kirschbaum, Wälder und Berglandschaft zum Bestandteil des Wohnens.


PROJEKTPARTNER
STEINBAUER ARCHITEKTUR + DESIGN
URFORM
ZWISCHEN WALD UND WEITE
FERTIGSTELLUNG
2020


Der Zugang erfolgt auf Höhe des ursprünglichen Geländes und führt entlang einer zentralen Erschließungsachse durch das Haus bis in den Garten. Der zweihüftig organisierte Grundriss trennt gemeinschaftliche und private Bereiche klar voneinander. Im Süden öffnen sich Wohnen, Essen und Kochen zur Loggia und zur Landschaft. Im Norden liegen die Schlafräume mit Ausblick in den Garten und unter das Blätterdach des Kirschbaums. Ein zentral positionierter Kamin gliedert den Wohnraum, schafft räumliche Zonierungen und übernimmt gleichzeitig eine funktionale Rolle als thermischer Speicher.
REDUKTION
WENIGE ELEMENTE, GROSSE WIRKUNG


MASSNAHME
NEUBAU IN Holzrahmenbau
auf Stahlbetonsockel

AUFTRAGGEBER
PRIVAT
Die Konstruktion basiert auf einer Holzrahmenbauweise auf einem massiven Betonsockel. Eine dunkel ebonisierte, bandsägeraue Fichtenfassade verleiht dem Baukörper Tiefe und lässt die einfache Geometrie prägnant erscheinen. Mattschwarze Fensterrahmen und die zurückhaltende Dachfläche ergänzen die reduzierte Materialität und unterstreichen die klare Formensprache.
Dem ruhigen Erscheinungsbild des Äußeren steht ein warmer Innenraum gegenüber. Naturgeölte Fichtenfenster, gebürstetes Eichenparkett und sorgfältig aufeinander abgestimmte Materialien schaffen eine helle, natürliche Wohnatmosphäre. Das Haus versteht sich nicht als Objekt in der Landschaft, sondern als Teil des Ortes. Seine Qualität entsteht aus Proportion, Materialität und der präzisen Beziehung zwischen Architektur, Mensch und Umgebung.

AUSBLICK
LANDSCHAFT WIRD ZUM WOHNRAUM
FOTOGRAFIE
STEINBAUER ARCHITEKTUR + DESIGN


KIRSCHHAUS
REDUZIERTE FORM,
SPÜRBARE NATUR




URFORM
ZWISCHEN WALD
UND WEITE


Das Kirschhaus entwickelt sich aus einer klaren architektonischen Grundidee: der Urform eines langgestreckten Baukörpers mit Satteldach. Auf einem Hanggrundstück in Weibnitz, Niederösterreich, nimmt das Einfamilienhaus die Topografie, den prägenden Kirschbaum und den Ausblick auf die Rax-Schneeberg-Gruppe als Ausgangspunkt des Entwurfs. Die Reduktion auf eine einfache Bauform schafft Orientierung und stärkt den Bezug zwischen Architektur und Landschaft.
Der Baukörper ruht auf einem massiven Sockelgeschoss aus Beton und folgt dem natürlichen Geländeverlauf. Darüber spannt sich ein Holzbau, dessen klare Silhouette die landschaftliche Umgebung aufnimmt, ohne sie zu dominieren. Die Öffnungen sind präzise gesetzt und folgen keiner Regelmäßigkeit. Sie entstehen dort, wo Blickbeziehungen, Belichtung und räumliche Qualität zusammenfinden. So werden der Kirschbaum, die umliegenden Wälder und die Berglandschaft zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Wohnens.
Der Zugang erfolgt auf Höhe des ursprünglichen Geländes und führt entlang einer zentralen Erschließungsachse durch das Haus bis in den Garten. Der zweihüftig organisierte Grundriss trennt gemeinschaftliche und private Bereiche klar voneinander. Im Süden öffnen sich Wohnen, Essen und Kochen zur Loggia und zur Landschaft. Im Norden liegen die Schlafräume mit Ausblick in den Garten und unter das Blätterdach des Kirschbaums. Ein zentral positionierter Kamin gliedert den Wohnraum, schafft räumliche Zonierungen und übernimmt gleichzeitig eine funktionale Rolle als thermischer Speicher.
Die Konstruktion basiert auf einer Holzrahmenbauweise auf einem massiven Betonsockel. Eine dunkel ebonisierte, bandsägeraue Fichtenfassade verleiht dem Baukörper Tiefe und lässt die einfache Geometrie prägnant erscheinen. Mattschwarze Fensterrahmen und die zurückhaltende Dachfläche ergänzen die reduzierte Materialität und unterstreichen die klare Formensprache.
Dem ruhigen Erscheinungsbild des Äußeren steht ein warmer Innenraum gegenüber. Naturgeölte Fichtenfenster, gebürstetes Eichenparkett und sorgfältig aufeinander abgestimmte Materialien schaffen eine helle, natürliche Wohnatmosphäre. Das Haus versteht sich nicht als Objekt in der Landschaft, sondern als Teil des Ortes. Seine Qualität entsteht aus Proportion, Materialität und der präzisen Beziehung zwischen Architektur, Mensch und Umgebung.