
GASTHAUS
REISENBAUER
TREFFPUNKT
DAS GASTHAUS
ALS NEUER MITTELPUNKT
Das Gasthaus Reisenbauer wurde mit dem Ziel weiterentwickelt, einen traditionellen Gastronomiebetrieb räumlich und funktional neu zu organisieren. Der Entwurf versteht das Wirtshaus als sozialen Mittelpunkt der Gemeinde. Durch die Neuordnung der Räume, die Öffnung zum Außenraum und eine klare architektonische Haltung entstand ein Ort, der Gastlichkeit, Begegnung und zeitgemäße Nutzung miteinander verbindet.
Der Umbau beginnt mit einer neuen räumlichen Organisation. Anstelle einzelner, voneinander getrennter Bereiche verbindet heute ein großzügiges Entree sämtliche Nutzungen des Hauses und schafft eine klare Orientierung. Die bestehende Gaststube wird durch drei zusätzliche Gastzimmer sowie einen Seminarraum ergänzt. Dadurch entstehen flexible Räume für Restaurantbetrieb, Feiern, Veranstaltungen und Seminare.


STANDORT
SCHEIBLINGKIRCHEN, NIEDERÖSTERREICH


ANKOMMEN
DER ERSTE EINDRUCK WIRD ZUM AUFENTHALT
FERTIGSTELLUNG
2023
Ein wesentliches Entwurfselement ist die neue Beziehung zwischen Innen- und Außenraum. Über eine großformatige zweiflügelige Schiebetür öffnet sich das zentrale Gastzimmer zur teilweise überdachten Terrasse und erweitert den Gastraum in den Freiraum. Der Gastgarten wird damit zu einem selbstverständlichen Teil des Hauses und erhöht die Aufenthaltsqualität über alle Jahreszeiten hinweg. Eine begrünte Böschung mit Gräsern und Bäumen schafft Abstand zur Hauptstraße, verbessert das Mikroklima und verleiht dem Außenbereich eine ruhige Atmosphäre.
Auch das Erscheinungsbild des Gebäudes wurde konsequent weiterentwickelt. Die neu gedämmte Fassade bildet mit ihrer dunklen Farbgebung den ruhigen Hintergrund für eine Einfassung aus vorvergrauten Holzriegeln. Die reduzierte Materialpalette verleiht dem Gasthaus eine zeitgemäße Identität und stärkt gleichzeitig seine Präsenz im Ortsbild.


BEGEGNUNG
EIN GASTHAUS FÜR GENERATIONEN


MASSNAHME
UMBAU UND ERWEITERUNG
IM BESTAND

AUFTRAGGEBER
PRIVAT
GASTLICHKEIT
RÄUME FÜR GENUSS UND BEGEGNUNG



Neben der räumlichen Neuorganisation wurde auch die betriebliche Infrastruktur zukunftsorientiert ausgebaut. Die Küche erhielt eine zusätzliche Patisserie, barrierefreie Sanitäranlagen mit Wickelraum verbessern den Komfort für alle Gäste und ein Treppenaufzug gewährleistet einen barrierefreien Zugang. Architektur und Betriebsabläufe greifen dabei ineinander und schaffen die Grundlage für einen wirtschaftlich und funktional nachhaltigen Gastronomiebetrieb.
Das Projekt zeigt, wie sich ein bestehendes Wirtshaus durch gezielte architektonische Eingriffe weiterentwickeln lässt. Wenn Raum, Funktion und Gastlichkeit gemeinsam gedacht werden, entstehen Orte, die Identität stiften, Menschen zusammenbringen und das gesellschaftliche Leben einer Gemeinde langfristig bereichern.

FOTOGRAFIE
MW ARCHITEKTURFOTOGRAFIE

RAUMFOLGE
NEU GEORDNET -
NEU ERLEBT

REISENBAUER
GASTHAUS
LIEBLINGSPLATZ
UMS ECK
VOM PROJEKT ZUM TREFFPUNKT

RAUM UND BEGEGNUNG
GASTKONZEPT
NEU GEORDNET
UND FUNKTIONAL ERWEITERT









Gastronomiebetrieb räumlich und funktional neu zu organisieren. Der Entwurf versteht das Wirtshaus nicht nur als Ort der Gastronomie, sondern als sozialen Mittelpunkt der Gemeinde. Durch die Neuordnung der Räume, die Öffnung zum Außenraum und eine klare architektonische Haltung entstand ein Ort, der Gastlichkeit, Begegnung und zeitgemäße Nutzung miteinander verbindet.
Der Umbau beginnt mit einer neuen räumlichen Organisation. Anstelle einzelner, voneinander getrennter Bereiche verbindet heute ein großzügiges Entree sämtliche Nutzungen des Hauses und schafft eine klare Orientierung. Die bestehende Gaststube wird durch drei zusätzliche Gastzimmer sowie einen Seminarraum ergänzt. Dadurch entstehen flexible Räume für den täglichen Restaurantbetrieb ebenso wie für Feiern, Veranstaltungen und Seminare.
Ein wesentliches Entwurfselement ist die neue Beziehung zwischen Innen- und Außenraum. Über eine großformatige zweiflügelige Schiebetür öffnet sich das zentrale Gastzimmer zur teilweise überdachten Terrasse und erweitert den Gastraum in den Freiraum. Der Gastgarten wird damit zu einem selbstverständlichen Teil des Hauses. Eine begrünte Böschung mit Gräsern und Bäumen schafft Abstand zur Hauptstraße, verbessert das Mikroklima und verleiht dem Außenbereich eine ruhige Atmosphäre.
Auch das Erscheinungsbild und die betriebliche Infrastruktur wurden konsequent weiterentwickelt. Die dunkle, neu gedämmte Fassade bildet den ruhigen Hintergrund für eine Einfassung aus vorvergrauten Holzriegeln und verleiht dem Gasthaus eine zeitgemäße Identität. Gleichzeitig ergänzen eine neue Patisserie, barrierefreie Sanitäranlagen mit Wickelraum und ein Treppenaufzug die funktionalen Anforderungen des Betriebs. Architektur und Betriebsabläufe greifen dabei ineinander und schaffen die Grundlage für eine langfristig wirtschaftliche und funktionale Nutzung.
Das Projekt zeigt, wie sich ein bestehendes Wirtshaus durch gezielte architektonische Eingriffe weiterentwickeln lässt. Wenn Raum, Funktion und Gastlichkeit gemeinsam gedacht werden, entstehen Orte, die Identität stiften, Menschen zusammenbringen und das gesellschaftliche Leben einer Gemeinde langfristig bereichern.